Kuchen

Schwedischer Schokoladenkuchen (Chokladbak)

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Jahren habe ich zum ersten Mal diesen schwedischen Schokoladenkuchen gebacken. Damals hatte ich ihn mit zur Arbeit genommen, um meinen Kollegen eine Freude zu machen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass sie völlig aus dem Häuschen waren weil der Kuchen einfach so saftig und lecker ist. Auf den ersten Blick denkt man er sei noch nicht richtig durchgebacken. Ist er aber, er hat eine so weiche und saftige Konsistenz.

Jetzt ist mir das Rezept wieder in die Finger gekommen und ich habe ihn erneut gebacken. Und da er mich wirklich überzeugt, möchte ich das Rezept heute mit euch teilen. Schweden ist ein Land, welches mich schon immer gereizt hat. Leider haben wir noch nie geschafft es uns einmal anzusehen. Es steht aber ziemlich weit oben auf unserer Reiseziel-Liste. Zur Zeit zieht es uns immer mehr in wärmere Gefilde, Richtung Süden.

Wenn wir schon beim Thema sind, bei uns ist mittlerweile der Winter eingekehrt. Es ist ordentlich kalt und der Große und ich haben beschlossen heute mit dem Plätzchen backen zu beginnen.

Aber noch einmal zurück zu dem Kuchen. Er ist sehr schnell zubereitet und einfach in der Handhabung. Das einzige was ihr beachten müsst ist, dass der Kuchen nach dem Backen und Auskühlen für 1-2 Stunden gekühlt werden sollte. Denn dann schmeckt er einfach am besten. Die Schokoladenliebhaber unter euch, werden bei diesem Exemplar definitiv auf ihre Kosten kommen. Und ich glaube auch all diejenigen die Schokolade nicht sooo gerne essen, werden begeistert sein. Die Konsistenz hat ein wenig was von Brownies. Der Kuchen ist eher kompakt, aber trotzdem sehr luftig und saftig. Einfach genial.

Wenn ihr euren Kollegen so wie ich eine Freude machen wollt, kann ich euch diesen Kuchen wirklich sehr an´s Herz legen.

Bei uns heißt es jetzt ran an die Küchenmaschine und Teig herstellen. Wir starten heute mit Linzer Plätzchen, nach einem Rezept meiner Oma. Die wäre sicher arg stolz, würde sie sehen wie einer ihrer Urenkel mit solch einer Freude am Werk ist. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachmachen, solltet ihr diesen leckeren Kuchen mal probieren.

Alles Liebe

Eure Tina

Schwedischer Schokoladenkuchen

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Serves: 12 Cooking Time: 25-30-Min.

Ingredients

  • 120g Backkakao
  • 250g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • 120g brauner Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 140g Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

1

Eine 26er Springform fetten und mehlen, den Backofen auf 180° O/U Hitze vorheizen.

2

200ml Wasser in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und den Backkakao klümpchenfrei einrühren.

3

Butter und Zucker in einer Rührschüssel cremig rühren, nach und nach die Eier dazu geben. Kakaomasse und Mehl unterrühren.

4

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen und dann noch für 1-2 Stunden kühl stellen. Vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

78+

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14 Comments

  • Reply
    Antonia
    15. Januar 2019 at 21:12

    Ach was ein schönes Rezept! Das erinnert mich an meinen letzten Schwedenurlaub!?

    Liebe Grüße,

    Antonia

    2+
    • Reply
      Tina
      16. Januar 2019 at 18:19

      Oh das hört sich gut an. Ich bin leider noch nie in Schweden gewesen, würde aber gerne mal dort hin :-). Freut mich, dass das Rezept dir gefällt. Liebe Grüße

      2+
  • Reply
    Melanie
    16. Mai 2019 at 18:01

    Sehr lecker, schön Schokoladig…musste Ihn zwei mal hintereinander backen ??

    Liebe Grüße Melanie

    2+
    • Reply
      Tina
      17. Mai 2019 at 17:48

      Hallo liebe Melanie,
      vielen Dank für dein liebes Feedback. Es freut mich sehr, dass dir der Kuchen so gut schmeckt. Ich mag es auch so gern schokoladig und dieser Kuchen ist definitiv einer meiner Lieblinge :-). Ich sende dir ganz liebe Grüße

      4+
  • Reply
    Andrea
    21. Dezember 2019 at 12:34

    Super tolles Rezept!!! Wird sehr oft gebacken???

    1+
    • Reply
      Tina
      30. Dezember 2019 at 16:10

      Liebe Andrea,
      vielen Dank, dass freut mich wirklich sehr! Ist auch immer noch eines meiner Lieblingsrezepte :-). Ganz liebe Grüße
      Tina

      1+
  • Reply
    Lisa
    9. Februar 2020 at 11:09

    Hallo Tina,
    das kann ja kaum sein, diese Menge an Zucker: insgesamt 320 g! Stimmt das denn?

    1+
    • Reply
      Tina
      10. Februar 2020 at 9:00

      Hallo liebe Lisa,
      die Menge an Zucker stimmt tatsächlich. Du wirst aber merken, dass der Kuchen trotz des vielen Zuckers gar nicht so süß ist und ganz toll schmeckt ;-). Liebe Grüße Tina

      1+
  • Reply
    Nina
    24. Februar 2020 at 17:44

    Moin
    Ich liebe diesen Kuchen ich habe ihn so oft schon gebacken.
    Heute habe ich 1 fläschen rumaroma mit rein getan.
    Lecker so lecker.

    ???????

    1+
    • Reply
      Tina
      14. April 2020 at 18:32

      Liebe Nina,
      das freut mich sehr zu lesen. Mit Rumaroma habe ich es noch nie probiert, klingt aber köstlich. Merke ich mir für das nächste Mal ;-). Liebe Grüße Tina

      1+
  • Reply
    Lea
    20. März 2020 at 16:23

    Super leckerer Kuchen! Habe sogar die gesamten 120g braunen Zucker weggelassen und der Kuchen war super lecker und nicht zu bitter oder sonstiges. Ein total weicher, saftiger Kuchen in einer Konsistenz wie ich zuvor noch keinen hatte! Bin total begeistert, war auf jeden Fall nicht das letzte mal.
    Vielen Dank für das leckere Rezept. 🙂

    1+
    • Reply
      Tina
      14. April 2020 at 18:37

      Liebe Lea,
      das freut mich so sehr, vielen Dank dafür. Ich liebe diesen Kuchen auch total und habe ihn schon sehr oft gebacken. Werde beim nächsten Mal auch mal den braunen Zucker weglassen, da hast du mich auf eine Idee gebracht. Vielen Dank dafür. Viele liebe Grüße an dich! Tina

      1+
  • Reply
    Vanessa
    27. April 2020 at 11:28

    Hallo Tina,

    ich hab den Kuchen ein wenig abgewandelt:
    den braunen Zucker hab ich ganz weggelassen, und nur 150g weißen Zucker verwendet.
    Und da ich Mandeln so gerne mag hab ich einfach 50g geriebene Mandeln hinzugegeben.

    Hab dann noch, weil ich grade Lust dazu hatte, den Kuchen in “Sacher Art” gemacht…. hab also den Kuchen einmal waagrecht geteilt, selbstgemachte Marillenmarmelade draufgestrichen und dann zum Finish noch eine Schicht Marmelade oben drauf + noch eine Dunkle Schokoladenglasur draufgegeben.

    Fazit : war sehr sehr lecker dank der fruchtigen Komponente und durch die Glasur wurde der Kuchen dann auch noch gesüßt, da ich ja im Teig nur wenig Zucker verwendet hab 🙂

    Liebe Grüße, Vanessa 🙂

    1+
    • Reply
      Tina
      10. Mai 2020 at 17:12

      Hallo Vanessa, das klingt nach einer wirklich tollen Variante, das werde ich ganz sicher auch mal so ausprobieren. Vielen Dank für den tollen Tipp. Ganz liebe Grüße Tina

      1+

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